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Briefpartnerschaften: Die Kinder der Projektschulen üben das Briefe-Schreiben

Die Kinder des dritten Jahrgangs der Grundschule Haste haben nun zum zweiten Mal ihre Briefe für die Kinder der Drei-Religionen-Schule in Osnabrück verfasst und auch die Schülerinnen und Schüler der Erich Kästner-Schule in Bohmte halten schon die nächsten Antwortbriefe der Kinder aus der Süderbergschule in Hilter in den Händen.

Mit Hilfe ihrer Lehrerinnen und Lehrer, die die Briefpartnerschaften mit organsiert haben, wurde das Briefe-Schreiben im Unterricht geübt, das für viele Kinder heutzutage gar nicht mehr selbstverständlich ist. Umso bemerkenswerter ist es, mit wieviel Überlegung, Sorgfalt und Ideen die Briefe von den Kindern gestaltet sind. Die Möglichkeit, einem echten Adressaten schreiben zu können und auf einen Antwortbrief zu warten, ist gleich viel motivierender, berichten auch die Lehrkräfte. Dies ist den Briefen anzumerken, die manchmal mehrere Seiten lang und oft mit reichlich Stickern und selbst gemalten Bildern versehen sind.

„Schön und auch ein bisschen aufregend“ ist es für die meisten Kinder, wenn sie den Brief ihrer neuen Brieffreundin oder ihres neuen Brieffreundes endlich öffnen können, denn zunächst gilt es erstmal herauszufinden, wer sich hinter den Sätzen verbirgt und wie gut man zueinander passt. „Dass sie auch gerne lacht!“ antwortet eine Schülerin aus Bohmte auf die Frage ihres Lehrers, was sie von ihrer neuen Brieffreundin erfahren habe; „mein Brieffreund hat 55 Freunde“, berichtet ein anderer Schüler. Ob es nun Gemeinsamkeiten sind, die man entdeckt oder ganz unterschiedliche Interessen – zu erzählen haben sich die Kinder eigentlich immer etwas, besonders in den nicht einfachen Zeiten der Corona-Pandemie.